DEN­VER ART MUSE­UM
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MILI­TA­RY HISTO­RY MUSE­UM
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EINER DER EIN­FLUSS­REICHS­TEN ARCHI­TEK­TEN UNSE­RER ZEIT

DER PURIST DER STÄD­TE IN EINE
FATA MOR­GA­NA VERWANDELT

Die Geduld von Libes­kind ist gepaart mit sei­nen unbe­irr­ba­ren Visio­nen. Sei­ne voll­ende­ten Gebäu­de glei­chen oft sei­nen ers­ten Ent­wür­fen. Sei­nen Arbei­ten liegt stets eine Meta­pher zugrun­de, die sich auf die Idee im Kon­text mit dem zukünf­ti­gen Gebäu­de bezieht. Durch die­se sym­bo­li­schen Bezie­hun­gen flir­tet Libes­kind mit den Bau­her­ren, um sei­ne Visio­nen zu ver­wirk­li­chen. Gleich­zei­tig hat er natür­lich die Frei­heit, sei­ne Pro­jek­te auszuwählen.

Eine wirk­lich außer­or­dent­li­che Her­aus­for­de­rung, die Libes­kind ange­nom­men hat, war die Schaf­fung einen gan­zen inter­na­tio­na­len Geschäfts­vier­tels in Seo­ul, Süd­ko­rea – des Dream Hub („Dreh­ach­se des Trau­mes“). Das Pro­jekt wird unbe­streit­bar sei­nem Namen gerecht und stellt eine Viel­zahl von Meta­phern dar und ver­ei­nigt die tra­di­tio­nel­len korea­ni­schen Anschau­un­gen mit Feng-Shui und futu­ris­ti­schem Stadt­le­ben zu etwas, was im Wesent­li­chen wie eine Fan­ta­sie­welt aus­sieht. Der Dream Hub stellt, wenn er im Jahr 2024 voll­endet sein wird, ein noch nie dage­we­se­nes Bei­spiel von einem nach­hal­ti­gen Leben im 21. Jahr­hun­dert dar. Und ein ech­tes High­light der Sky­line von Seoul.